Polizisten haben in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) einen sieben Jahre alten Jungen aus der Weser gerettet, der in der Strömung des Flusses trieb. Wie der Siebenjährige in die Weser gelangte, sei noch unklar, teilte die Polizei mit. Passanten hatten am Nachmittag das Kind in der Weser entdeckt, die Notlage bemerkt und Rettungskräfte alarmiert. Während eine Streifenwagenbesatzung der Polizei an die Weser fuhr und die Suche aufnahm, wurden parallel auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert. Passanten lotsten die Einsatzkräfte in den Bereich des Wesersteins, einem Wahrzeichen der Stadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda und gaben laut Polizei Hinweise zur Position des Jungen. Polizisten entdeckten den Jungen dann im Bereich des Wesersteins. «Die Einsatzkräfte begaben sich unverzüglich ins Wasser und brachten das Kind sicher ans Ufer», teilte die Polizei mit. Der Junge sei ansprechbar gewesen, er erlitt aber eine leichte Unterkühlung. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Auch die Mutter des Siebenjährigen wurde informiert. Die Polizei sprach von einem «glücklichen Ausgang», für den neben dem schnellen Handeln der Einsatzkräfte auch die Hinweise der Passanten wichtig gewesen seien. «Ihre Beobachtungen halfen dabei, den Aufenthaltsort des Jungen einzugrenzen und ihn zügig aus der Weser zu retten.» Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenPolizei lobt Hilfe der Passanten