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Seenotretter befreien Segler aus lebensgefährlicher Lage

Seenotretter befreien Segler aus lebensgefährlicher Lage
Nach einem Motorschaden ist eine Yacht in der Nordsee auf eine Sandbank getrieben worden, die Seenotretter rückten aus. (Symbolfoto) / Foto: Helge Toben/dpa
Bei starkem Wind und hohen Wellen fällt der Motor einer Yacht aus. Drei Segler geraten auf der Nordsee in eine gefährliche Situation. Die Seenotretter bringen sie in Sicherheit.

Die Seenotretter haben drei Segler aus der Nordsee nördlich der Inseln Baltrum und Langeoog aus einer lebensgefährlichen Situation befreit. Mit ihrer Yacht waren sie am frühen Morgen in der Brandungszone auf eine Sandbank getrieben worden. Alle drei Segler blieben unverletzt, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. 

Mit ihrer rund elf Meter langen Yacht waren die drei Segler mit einem Motorschaden am Rand des Fahrwassers festgekommen. Aus eigener Kraft konnten sie sich nicht mehr aus ihrer Notlage befreien. Die Besatzung befand sich auf einer Überführungsfahrt von Dänemark nach Spanien. Aufgrund von Problemen mit der Maschine hatte sie versucht, den Hafen von Langeoog anzulaufen. 

Windstärke vier bis fünf und hohe Wellen

Dabei waren die drei Segler bei nordwestlichem Wind der Stärke vier bis fünf und bis zu eineinhalb Meter hohen Wellen in eine sehr gefährliche Situation geraten: Die starke Brandung hob die Yacht immer wieder an und ließ sie auf den harten Grund der Sandbank fallen. Außerdem drohte der Havarist bei ablaufendem Wasser auf die Seite zu kippen und zu kentern. 

An der Unglücksstelle herrschten laut DGzRS schwierige Bedingungen. Dennoch gelang es den Seenotrettern im dritten Anlauf in der Dunkelheit, eine Leinenverbindung zum Havaristen herzustellen. Anschließend schleppten sie die Yacht durch die Brandung frei und brachten Boot und Besatzung nach Langeoog.

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