Seenotretter haben vor der niedersächsischen Küste einen feststeckenden Krabbenkutter von einer Sandbank gezogen und so drei Fischer aus einer gefährlichen Lage befreit. Der Kutter aus Büsum in Schleswig-Holstein war am frühen Morgen auf die Sandbank «Spitzsand» rund vier Kilometer nördlich vor Cuxhaven getrieben. Zuvor hatte sich vermutlich eine Leine im Schiffspropeller verfangen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Manövrierunfähig ließ sich der Kutter nicht mehr aus eigener Kraft aus der misslichen Lage befreien.
Der Kapitän, der mit zwei Decksleuten an Bord war, alarmierte daraufhin die Rettungsleitstelle See in Bremen. Der Seenotrettungskreuzer «Hans Hackmack», der zurzeit in Cuxhaven stationiert ist, machte sich auf den Weg zu dem Havaristen.
Wie die Seenotretter Hilfe leisteten
An der Einsatzstelle setzte der Seegang bei Windstärke 6 den Krabbenkutter laut den Seenotrettern immer wieder hart auf den Sandboden auf. Die Seenotretter stellten eine Leinenverbindung zwischen dem Havaristen und dem Seenotrettungskreuzer her. Trotz des starken Ebbstroms und erschwerten Bedingungen gelang es den Angaben zufolge, den 21 Meter langen Krabbenkutter freizuschleppen und ins tiefere Wasser zu ziehen.
Da zwischenzeitlich auch die Blockade des Propellers gelöst wurde, konnte der Krabbenkutter anschließend eigenständig nach Cuxhaven fahren.
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