Immer mehr Menschen unterschätzen Gefahren in den Bergen. Das teilte die Bergwacht Sankt Andreasberg mit, die für den niedersächsischen Harz zuständig ist. Demnach benötigen vor allem Menschen, die sich seltener im Gebirge aufhalten, immer häufiger Hilfe.
«Sie befassen sich im Vorfeld nicht mit möglichen Schwierigkeiten, die aufgrund von Wettersituationen eintreten können», sagte eine Sprecherin. Auch falsche Ausrüstung sei ein Thema. Häufig stürzen Menschen demnach, weil sie keine knöchelhohen Schuhe mit rutschfester Sohle tragen. Oft sei zudem bei Notrufen der Handy-Akku «schon auf Sparflamme, so dass der Kontakt und die Ortung schwierig sind».