Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat im vergangenen Jahr rund 232 Tonnen alter Kampfmittel aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs geborgen und entsorgt. Das waren 11 Tonnen mehr als noch 2024 und ein Höchstwert in den vergangenen zehn Jahren, wie aus dem Jahresbericht der Behörde für 2025 hervorgeht.
Auch die Zahl der Einsätze der Kampfmittel-Experten erhöhte sich demnach im vergangenen Jahr um 133 auf zuletzt insgesamt 1.349. In 74 Fällen musste der Kampfmittelbeseitigungsdienst alte Munition direkt vor Ort sprengen, da die Kampfmittel nicht mehr transportfähig waren. Kampfmittel können etwa Bomben, Granaten, Minen, Gewehrpatronen oder Spreng- und Zündmittel mit Explosivstoffen sein. Auch Kriegswaffen können dazu zählen.