Die Waldbrandzentrale in Lüneburg ist angesichts der trockenen Bedingungen in Habachtstellung. «Seit dem 6. März haben wir großflächig Stufe 3 erreicht und mussten die Zentrale besetzen», sagte Leiter Knut Sierk. «Das ist sehr früh, wir waren schon überrascht.» Lediglich in der vergangenen Woche, als es nieselte, habe es leichte Entspannung gegeben.
In der Lüneburger Heide und in der Ostheide gelte erstmals in diesem Jahr durchgängig für die nächsten Tage die Waldbrandgefahrenstufe 4. «Wir sind gut besetzt und vorbereitet auf das, was kommen mag», betonte Sierk. Bis zum Wochenende werde es wärmer, die relative Luftfeuchtigkeit sinke und es wehten leichte Winde - die Parameter sprechen für Waldbrände. Die Gebiete um Celle, Faßberg, Bergen und Lüchow habe man besonders im Blick.
Am Nachmittag musste die Bahnstrecke Buchholz/Nordheide nach Hannover bei Schneverdingen für etwa eine Stunde wegen eines Brandes neben den Gleisen gesperrt werden. Nachdem die Feuerwehr das Feuer gelöscht hatte, konnte der Verkehr wieder aufgenommen werden, bestätigte ein Bahnsprecher einen Bericht des «Hamburger Abendblatts».