Feuer im Mehrfamilienhaus in der engen Innenstadt - dieses Szenario kann Einsatzkräfte vor große Probleme stellen. Deshalb wird an einem neuen Zentrum für Brandforschung der Technischen Universität Braunschweig untersucht, wie betroffene Bewohner sicher gerettet werden können. Im Fokus derzeit: das Treppenhaus.
Als Reaktion auf den großen Wohnraumbedarf werden in Städten Baulücken geschlossen und Bestandsgebäude aufgestockt. «In mehrgeschossigen Gebäuden müssen aber zwei voneinander unabhängige Rettungswege vorhanden sein», teilt die TU zum Forschungsvorhaben mit. Wenn parkende Autos, Bäume oder die Straßenbahnoberleitung den Einsatz von Leitern am Haus verhindern, bleibe nur der Treppenraum übrig. Der Brandschutz stoße an gesetzliche Grenzen.