Die Meldung über eine vermisste Person hat einen Großeinsatz von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei am Hufeisensee ausgelöst. Die Aktion wurde gegen Mittag abgebrochen, weil der Verdacht einer Fehlwahrnehmung größer wurde, wie ein Sprecher der Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Nach Angaben der Feuerwehr war gegen 9.30 Uhr gemeldet worden, dass ein Schwimmer oder eine Schwimmerin im See vermisst werde. Zeugen zufolge soll die Person in Richtung der Bojen noch eine Hand gehoben haben, bevor sie aus dem Blick geriet.
Taucher von Feuerwehr und DLRG suchten den See ab, während weitere Einsatzkräfte den Uferbereich durchkämmten. Zeitweise waren sechs Boote im Einsatz. Zudem unterstützten eine Drohne der DLRG sowie der Polizeihubschrauber die Suche aus der Luft. Insgesamt waren bis zu 98 Einsatzkräfte vor Ort, Polizeikräfte nicht eingerechnet.
Nachdem zunächst keine Hinweise auf die vermisste Person gefunden worden waren, wurde der Einsatz gegen 11.30 Uhr reduziert. Wenig später endete die Suchaktion ohne Feststellung. Die Hintergründe der Vermisstenmeldung waren zunächst unklar.
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