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Blindgänger-Verdacht: Mögliche Evakuierung in Uelzen

10.500 Menschen müssen möglicherweise am 22. Februar ihre Wohnung verlassen (Symbolfoto) / Foto: Friso Gentsch/dpa
10.500 Menschen müssen möglicherweise am 22. Februar ihre Wohnung verlassen (Symbolfoto) / Foto: Friso Gentsch/dpa

Uelzen bereitet eine mögliche Evakuierung von mehr als 10.500 Menschen vor. Was passiert genau, wenn sich der Verdacht auf einen Blindgänger bestätigt?

Wegen des Verdachts auf einen Weltkriegs-Blindgänger in Uelzen müssen sich rund 10.500 Menschen auf eine mögliche Evakuierung am 22. Februar einstellen. Die mutmaßliche Munition sei Anfang Februar bei den Bauarbeiten für ein neues elektronisches Stellwerk entdeckt worden, teilte die Stadt mit. Der potenzielle Blindgänger liegt auf einem Bahngelände im Bereich des Uhlenköperparks in rund sechs Metern Tiefe.

Sollte sich der Verdacht im Laufe der Woche bestätigen, sei eine Entschärfung oder kontrollierte Sprengung am Sonntag geplant. Vorsorglich bereite Uelzen daher eine mögliche Evakuierung aller Bewohner in einem Radius von 1.000 Metern um den Verdachtspunkt vor.

Diese sei derzeit für übernächsten Sonntag (22. Februar) geplant: Bis 9 Uhr müssten alle im Evakuierungsgebiet lebenden Einwohner ihr Haus oder ihre Wohnung verlassen haben. Entsprechende Notunterkünfte in der Aula der Sternschule sowie in den Sporthallen des Lessing- und Herzog-Ernst-Gymnasiums, Buslinien und auch ein Fahrdienst des DRK stünden bereit.

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