Der Jugendliche, der im Landkreis Harburg auf einem Oberleitungsmast einen Stromschlag erlitten hat, ist außer Lebensgefahr. Zur Weiterbehandlung sei er in eine Spezialklinik gebracht worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Teenager war vor rund zwei Wochen an der Güterzugstrecke zwischen Buchholz in der Nordheide und dem Rangierbahnhof Maschen auf einen Oberleitungsmast geklettert. Es kam zu einem Lichtbogen von der mit 15.000 Volt führenden Oberleitung. Der 14-Jährige stürzte ins Gleis.
Nach Angaben der Bundespolizei wurde er durch den Stromschlag und den Sturz lebensbedrohlich verletzt. Ein 15-Jähriger, der zusammen mit dem Jugendlichen unterwegs war, erlitt einen Schock. Die Bundespolizei warnt immer wieder vor den Gefahren solcher Bahnanlagen, weil der Strom der Oberleitung auch ohne Berührung in den Körper eindringen kann.
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten