Im vergangenen Jahr haben deutsche Unternehmen weniger Öl und Gas gefördert als im Vorjahr. Das geht aus dem Jahresbericht für 2024 des niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hervor. Der Rückgang sei aber im Vergleich mit dem Vorjahr geringer ausgefallen.
Im Einzelnen sank den Angaben nach die jährliche Erdgasfördermenge um 3,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Kubikmeter. Zum Stichtag 1. Januar gab es noch Erdgasreserven von 34,7 Milliarden Kubikmetern (minus 0,9 Milliarden gegenüber dem Vorjahr), die als sicher oder wahrscheinlich vorhanden eingestuft wurden. Importiert wurden 2024 nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamts gut 1,95 Millionen Terajoule. Das entspricht näherungsweise 54 Milliarden Kubikmeter Gas. Die Kapazität der Erdgasspeicher blieb nahezu unverändert bei 22,6 Milliarden Kubikmeter.