Rund eine halbe Million Honigbienen summen und schwirren im Freilichtmuseum am Kiekeberg umher. Sie haben beste Bedingungen inmitten alter Apfel- und Birnbäume sowie diverser Pflanzen. Anfang August - kurz nach der Ernte - hätten die Bienenvölker ihren höchsten Stand, erklärt Hermann Benesch, Vorsitzender des Imkervereins am Kiekeberg in Rosengarten im Landkreis Harburg.
Mit einem Smoker bringt er Rauch aus, um die Tierchen zu beruhigen. «Bienen sind schlau, ihr Geruchssinn ist tausendmal stärker als der eines Hundes», erklärt der Imker. Rasenmäherbenzin, Parfum oder Knobloch seien ein rotes Tuch, machten sie ganz wild. Sein profundes Wissen vermittelt er in Imkerkursen, die über ein ganzes Bienenjahr gehen. Bis zu 35 Teilnehmer sind pro Kurs möglich, er kostet 240 Euro. «Man sollte als Imker nicht anfangen ohne Wissen», sagt Benesch.