Fernab von ihren eigentlichen Lebensorten in tieferen Gewässern sind zuletzt immer wieder Wale vor den Küsten von Nordsee und Ostsee entdeckt worden. Allein in diesem Jahr wurden bereits drei Wal-Kadaver aus der Nordsee geborgen, zuletzt am Wochenende am Strand von Sankt Peter-Ording.
Der zehn Meter lange Buckelwalbulle war laut Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer rund 800 Meter südlich der Seebrücke im Ortsteil Bad angespült und an Land gebracht worden. Vor der unbewohnten Insel Minsener Oog südöstlich von Wangerooge war Ende Februar ein toter Buckelwal gestrandet - vermutlich ein unterernährtes Jungtier.
Buckelwale leben weltweit in allen Ozeanen. Im Sommer halten sie sich bevorzugt in kälteren Meeren wie dem Nordatlantik auf, im Winter wandern sie zu ihren Fortpflanzungsgebieten in tropische und subtropische Regionen.