Das Überleben wird für Robben in der Arktis schwieriger. Die Bestände gehen zurück, deshalb hat die Weltnaturschutzunion (IUCN) drei Arten in ihrer Roten Liste gefährdeter Arten auf eine neue Gefährdungsstufe gehoben. Ihr größtes Problem: der Verlust des Meereises. Dazu kämen Schifffahrt, Öl- und Rohstoffförderung und Fischerei, die Robben in Fischernetzen verenden lässt.
Die Mützenrobbe (Cystophora cristata), bislang als «gefährdet» aufgeführt, gilt nun als «stark gefährdet». Das ist Stufe 5 auf der achtstufigen Skala. Die Bartrobbe (Erignathus barbatus) und die Sattelrobbe (Pagophilus groenlandicus) stehen nun auf Stufe 3 («potenziell gefährdet»). Insgesamt listet das wissenschaftliche Meereis-Portal sechs Robben-Arten in der Arktis.