In der verheerenden Sturmflut von 1825 an der Nordseeküste sieht der Historiker Heiko Suhr eine bis heute reichende Warnung vor Naturgewalt. «Die Sturmflut 1825 hat eine Bedeutung für die Gegenwart, um sich bewusst zu werden, in was für einer Region wir hier leben und wie gefährdet man durch Starkwetter-Ereignisse ist», sagte der Leiter der Landschaftsbibliothek beim Regionalverband Ostfriesische Landschaft in Aurich.
Gleichzeitig könne der Mut der Menschen, die unmittelbar nach der Katastrophe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit dem Wiederaufbau des Küstenschutzes begannen, als Vorbild dienen, noch aktiver gegen den Klimawandel vorzugehen und sich nicht von scheinbar unerreichbaren Klimazielen desillusionieren zu lassen, sagte Suhr der Deutschen Presse-Agentur.