Der Hund, der seinen Halter getötet haben soll, darf weiterleben. Das Tier bestand Ende Januar einen sogenannten Wesenstest, wie der Landkreis Vechta bestätigte. Eine Einschläferung ist damit vom Tisch. Zuvor hatten unter anderem die «Nordwest-Zeitung» sowie der NDR darüber berichtet.
Wie es mit dem Tier nun weitergeht, sei noch offen, hieß es vom Landkreis. Dazu gebe es derzeit «noch entsprechende Prüfungen und Beratungen». Bis dahin bleibe der Hund in einer Tierschutzeinrichtung.
Der American Bully XL soll in Lohne im Landkreis Vechta seinen eigenen Halter totgebissen haben. Eine Passantin hatte den Mann am 8. Januar leblos in einem Straßengraben gefunden - daneben saß der Hund, der nicht von der Seite seines leblosen Herrchens wich und sich auch gegenüber Polizei und Rettungskräften aggressiv verhielt. Letztere konnten nur noch den Tod des 33-Jährigen feststellen.