«Unsere gute Stube» und ein «Wohnzimmer im Freien» - so beschreibt Freiraumplaner Hans Heitzer die Innenstadt von Hameln. Oft sind die Plätze rund um die Marktkirche und das Hochzeitshaus im Sommer aber vor allem heiß. Und Hitzewellen dürften in Zukunft durch den Klimawandel häufiger werden. Eine in Hameln noch neue Technologie soll Abhilfe schaffen.
Die Rede ist von sogenannten Nebelanlagen. Sie versprühen fein zerstäubtes Wasser, das eine Art Nebel bildet. Das soll Luft und Passanten kühlen. In der «Rattenfängerstadt» wurde kürzlich eine zweite dieser Anlagen aufgestellt. Eine Erste steht bereits seit dem vergangenen Sommer. 37.000 beziehungsweise 77.000 Euro haben sie nach Verwaltungsangaben gekostet. Weitere soll es zunächst nicht geben. Hält die Technologie also nicht, was sie verspricht?