Niedersachsen und Bremen erfassen den Zustand ihrer Hauptdeichlinie und wichtiger Küstenschutzbauwerke, um so notwendige Baumaßnahmen für den künftigen Hochwasserschutz zu planen. Dazu wird der sogenannte Generalplan Küstenschutz Festland überarbeitet und fortgeschrieben, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden (Landkreis Aurich) auf Anfrage mitteilte.
Solche Generalpläne sind die zentralen Planungsinstrumente im Küstenschutz, um die hinter den Deichen lebenden Menschen vor Hochwasser zu schützen.
Im neuen Generalplan wird nicht nur der Zustand von Deichen, Sperrwerken und anderen Anlagen zum Küstenschutz erfasst. Auch die nötigen Anpassungen und deren Kosten mit Blick auf die Folgen des Klimawandels und den erwarteten Anstieg des Meeresspiegels werden darin zusammengefasst. Der Plan werde mit dem Umweltministerium in Hannover und der bremischen Umweltsenatorin abgestimmt und soll 2027 veröffentlicht werden, teilte der NLWKN mit.