Käfer sammeln, Pilze bestimmen und Vogelstimmen analysieren: Mit einem kürzlich gestarteten umfassendem Monitoringprogramm wird nun in den Landesforsten von Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen die Biodiversität in Naturwäldern untersucht. «Dazu starten jetzt die Außenaufnahmen in einem gemeinsamen Monitorring-Projekt mit Waldökologen der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt», teilten die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten mit. Die Försterinnen und Förster seien sehr gespannt auf die Ergebnisse und rechneten damit, die eine oder andere Überraschung an seltenen Arten zu finden.
Nach Angaben der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt werden an fast 600 Standorten in Wäldern der vier Bundesländer in den kommenden Jahren von Wissenschaftlern der Versuchsanstalt umfangreiche Daten zu Vorkommen und Häufigkeit von bestimmten Artengruppen sowie zur Waldstruktur und zum Mikroklima gesammelt.