Der Polarforscher und Autor Arved Fuchs ist zu einer weiteren Etappe seiner Expeditionsreihe «Ocean Change» aufgebrochen. Mit seiner Crew verließ er am Sonntag an Bord seines historischen Segelschiffs «Dagmar Aaen» Flensburg. «Wir sind seit zehn Jahren mit diesem Projekt unterwegs», sagte Fuchs der Deutschen Presse-Agentur vor der Abfahrt. Dabei gehe es schwerpunktmäßig um die Auswirkungen des Klimawandels und den Schutz der Meere. «Beides ist ganz eng miteinander verzahnt.» Er sei ein Freund des interdisziplinären Arbeitens, weswegen mit verschiedenen Instituten zusammengearbeitet werde.
Ziel der diesjährigen Etappe sind die östliche Ostsee - ein ökologisch sensibles Binnenmeer - sowie die Nordsee und der östliche Atlantik. Dabei geht es über Stralsund, Greifswald und Swinemünde (Polen) weiter nach Klaipėda (Litauen) und Riga (Lettland). An Gotland (Schweden) vorbei, geht es durch Kattegat und Skagerrak in das Seegebiet der Nordsee. Dort steht unter anderem ein Besuch auf Föhr an, bevor es durch den Ärmelkanal Richtung Bretagne und Cornwall in den östlichen Atlantik geht. Die Rückkehr in den Heimathafen Flensburg ist wetterabhängig für Ende August
geplant.