Zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest (ASP), die die wirtschaftliche Existenz von Landwirten bedroht, kann jeder seinen Beitrag leisten. Das sagte der Präsident des Deutschen Jagdverbandes, Helmut Dammann-Tamke, der Deutschen Presse-Agentur. «Alle in der Bevölkerung sind aufgefordert, verhaltensauffällige Wildschweine sofort zu melden, denn die Chance, einen Ausbruch wieder einzufangen, ist um ein Vielfaches höher, wenn er früh erkannt wird», betonte der frühere CDU-Landtagsabgeordnete aus Stade.
Nicht nur die Aufmerksamkeit von Jägern und Tierhaltern sei gefragt, auch Spaziergänger sollten apathisch wirkende Wildschweine den Behörden melden, sagte Dammann-Tamke. Ansprechpartner seien in Niedersachsen die Veterinärämter der Landkreise, die sich mit den örtlichen Jägern absprechen.
Im Sauerland ist Mitte Juni die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen nachgewiesen worden. Momentan sieht es so aus, dass das Geschehen regional begrenzt bleibt. Die Interessengemeinschaft Schweinehalter Deutschlands (ISD) lobte die professionelle Seuchenbekämpfung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen.