Die Trainingsarbeit mit einer Profifußball-Mannschaft hat sich nach Ansicht von Ralph Hasenhüttl in den vergangenen Jahren deutlich geändert. «Der größte Unterschied liegt im mittlerweile viel größeren Trainerteam. Fußball ist keine One-Man-Show mehr», sagte der Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg dem «Hamburger Abendblatt».
Es gebe viele Daten und Detailbereiche. Dazu werde das Videostudium umfangreicher. «Früher sind wir am Wochenende ins Stadion gefahren und hatten eine vage Vorstellung, was uns erwartet. Heute sezierst du den Gegner bis ins Detail», sagte der 57-Jährige. «Auch die Arbeit auf dem Platz wird durch die Fülle an zur Verfügung stehenden Daten anders.»