Polizisten aus Niedersachsen, Hessen oder Mecklenburg-Vorpommern sollen heute Nachmittag helfen, das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV zu sichern (15.30 Uhr/Sky). Ein deutlich größerer Einsatz ist bei sogenannten Risikospielen in der Fußball-Bundesliga üblich. Besonders ist an diesem Spiel nur, dass Werder als einziger deutscher Proficlub diese zusätzlichen Polizeikosten am Ende bezahlen muss.
«In Bremen entstehen zusätzliche Kosten, die so in dieser Form an anderen Standorten nicht anfallen», sagte Werder-Geschäftsführer Tarek Brauer dem Multimediaportal «Deichstube». «Das führt zu einem Wettbewerbsnachteil, der aus unserer Sicht nicht allein von einem Club getragen werden sollte.»
Hintergrund ist, dass nur in diesem Bundesland in einem Gebühren- und Beitragsgesetz festgehalten ist, dass Bremen der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Mehrkosten für zusätzliche Polizeieinsätze in Rechnung stellen darf. Und die DFL reicht diese Gebührenbescheide dann stets an Werder weiter.