Die nett gemeinten Weihnachtswünsche von Kapitän Marco Friedl und Trainer Horst Steffen auf der Videoleinwand wollte im Weserstadion nach dem letzten Heimspiel des Jahres niemand so recht hören. Zu tief saß der Frust über das auch in der Höhe verdiente 0:4 (0:2) gegen den VfB Stuttgart. Erstmals seit langem gab es am Osterdeich wieder deutlich vernehmbare Pfiffe. Nach vier sieglosen Spielen in Serie und dem Abrutschen auf den zwölften Tabellenplatz ist die Stimmung angespannt in Bremen.
«Jetzt geht es darum, in dieser Woche noch einmal gut zu arbeiten und dann nach Möglichkeit das Jahr in Augsburg mit einem Sieg zu beenden», sagte Werder-Coach Horst Steffen. Bei einer weiteren Niederlage könnte auch die Kritik am Nachfolger von Ole Werner lauter werden. Schließlich hat Steffen der Mannschaft bislang noch nicht wie gewünscht seinen Stempel aufdrücken können.