Im Existenzkampf der Fußball-Bundesliga kann die norddeutsche Konkurrenz jetzt einen neidischen Blick auf Werder Bremen richten. Mit dem nicht unbedingt erwartbaren Punkt beim DFB-Pokal-Finalisten VfB Stuttgart sicherten sich die Grün-Weißen eine Ausgangslage für den Endspurt, in die der VfL Wolfsburg und der FC St. Pauli nur zu gern selbst stecken würden.
Die Stimmung hat sich gedreht - und mit dem Verbleib von Trainer Daniel Thioune für den Fall des Klassenverbleibs wäre die wichtigste Personalie für die kommende Saison bereits geklärt. Wolfsburg (17.) und Pauli (16.) stecken mächtig unter Zugzwang, an den verbleibenden drei Spieltagen punkten zu müssen. Die Bremer dagegen konnten sich nach dem 1:1 in Stuttgart fragen lassen, ob sie überhaupt noch im Abstiegskampf stecken.