Trotz der Niederlage im Pokalfinale gegen den FC Bayern München überwiegt bei den Bremer Fußballerinnen der Stolz auf die eigene Leistung. «Die Mentalität war top. Am Ende war es ja knapp. Wir sind immer wieder zurückgekommen», sagte die stark haltende Torhüterin Livia Peng nach dem 2:4 (1:2) vor 45.146 Fans in Köln. «Das war der Abschluss einer richtig geilen Pokalreise», resümierte der am Saisonende scheidende Trainer Thomas Horsch.
«Wir sind physisch in der Lage, den Bayern, einer der besten Mannschaften Europas, Paroli zu bieten», ergänzte der Coach. Wo er künftig arbeiten wird, steht weiter nicht fest. «Das ist noch offen», antwortete der 56-Jährige auf eine entsprechende Frage.
In seiner Anfangszeit sei Werder gegen Bayern häufig deutlich unterlegen gewesen, blickte Horsch auf vergangene Duelle zurück: «Aber jetzt sind wir eben auch in der Lage, mal ein Tempodribbling zu gewinnen, mal einen Torschuss reinzubringen und auch mal einen Fuß wieder dazwischen zu bekommen», sagte Horsch trotz der 19. Niederlage gegen die Münchnerinnen im 19. Pflichtspiel.