Nach der ersten Auswärtsniederlage von Werder Bremen gab es für Romano Schmid wenig schönzureden. «Ich bin fassungslos, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind. Das war Kindergarten. Wie wir in die Zweikämpfe gegangen sind - das war echt traurig», befand der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler von Werder Bremen nach dem 1:4 (0:3) bei Borussia Mönchengladbach.
Zuvor hatten die Bremer in sechs Auswärtsspielen fünf Siege und ein Remis geschafft und waren saisonübergreifend sogar in acht Auswärtsspielen unbesiegt gewesen.
«Wir haben heute alle Tugenden vermissen lassen. Dafür sind wir knallhart bestraft worden», sagte Abwehrspieler Marco Friedl, der selbst am schnellen Rückstand beteiligt war, als er im Zweikampf mit Tim Kleindienst den Ball zum 0:2 ins eigene Tor lenkte. «Krass, ich dachte, ich sei gar nicht mehr dran gewesen», sagte der Bremer. Zur Pause lagen die Gladbacher durch weitere Treffer von Alassane Plea und Franck Honorat schon deutlich mit 3:0 vorne.