Von seiner bislang schlimmsten Woche an der Weser wollte Werder-Coach Ole Werner nicht sprechen. Doch die Häufung der schlechten Nachrichten sorgte schon dafür, «dass ich nicht mit einem Grinsen nach Hause gefahren bin», gestand der Bremer Trainer am Donnerstag.
Am Dienstag verkündete Nick Woltemade, dass er seinen auslaufenden Vertrag in Bremen nicht verlängern wird. Der Stürmer wird stattdessen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zum VfB Stuttgart wechseln. Am Mittwoch gab Werder bekannt, dass Justin Njinmah wegen einer Verletzung am Sprunggelenk einige Wochen fehlen wird und am Donnerstag folgte dann die Nachricht, dass Eren Dinkci von seiner Leihe an den 1. FC Heidenheim nicht in seine Heimatstadt zurückkehren wird. Er will seine Tore in Zukunft für den SC Freiburg erzielen.
«Das hätten wir uns alles natürlich anders gewünscht», sagte Werner, der sich mit seiner Mannschaft zudem noch in einer kleinen sportlichen Krise befindet: Die vergangenen vier Spiele gingen allesamt verloren.
Als Tabellenzehnter und mit zehn Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz stehen die Bremer vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt an diesem Freitag (20.30 Uhr/DAZN) aber dennoch ordentlich da. Weshalb es vor allem die Abgänge von Woltemade und Dinkci sind, die die Stimmungslage am Osterdeich stark eintrübten.