Diese Bilder vergisst kein Fußball-Fan. Auf dem Spielfeld brach der dänische Starspieler Christian Eriksen bei der EM 2021 in Kopenhagen zusammen. Er erlitt einen Herzstillstand und wurde noch auf dem Rasen wiederbelebt.
Dass Eriksen danach seine Profikarriere fortsetzte, war schon eine Überraschung. Dass er nun mit 33 Jahren zum ersten Mal in die Bundesliga wechselt, hat auch kaum jemand erwartet. Nach Karrierestationen wie Ajax Amsterdam, Inter Mailand und zuletzt Manchester United unterschrieb er einen Zweijahresvertrag beim VfL Wolfsburg. Dieser Transfer sei «ein Ausrufezeichen für die Bundesliga und auch für den VfL Wolfsburg», sagte Sportdirektor Sebastian Schindzielorz.
Warum Eriksen diesen Schritt geht, liegt auf der Hand. In Manchester erhielt er in diesem Sommer keinen neuen Vertrag mehr. Für Dänemarks Nationalmannschaft wurde er vor den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Schottland (0:0) und Griechenland (3:0) mangels Spielpraxis nicht mehr berufen. Der Rekordnationalspieler des Landes brauchte einen neuen Club, um bei der Weltmeisterschaft 2026 dabei sein zu können. Und als vertragsloser Spieler konnte er auch nach dem Ende der Transferfrist noch wechseln.