Der VfL Wolfsburg kommt in der Debatte um eine homophobe Äußerung von Angreifer Kevin Behrens nicht zur Ruhe. Beim 1:1 des Fußball-Bundesligisten aus Niedersachsen gegen den FC Augsburg hielten Fans erneut ein Banner gegen den 33-Jährigen hoch, bei der Einwechslung Behrens reagierte ein großer Teil des VfL-Anhangs mit Pfiffen.
«Habe ich nicht gesehen die Plakate, und die Pfiffe habe ich nicht gehört. Pfiffe höre ich sowieso schwer», sagte Trainer Ralph Hasenhüttl nach der Partie. Später legte er nach: «Ich bewerte vor allem die Art und Weise, wie er jeden Tag arbeitet. Und was er mir als Spieler gibt und wie er für die Mannschaft da ist. Und da muss ich sagen, habe ich selten so einen professionellen Profi gesehen, wie er es ist. Und das ist das, was mich interessiert.»