Inmitten der Euphorie um den Einzug ins DFB-Pokalfinale hat der VfB Stuttgart im Kampf um die Champions-League-Qualifikation einen Dämpfer erlitten. Gegen Abstiegskandidat Werder Bremen mussten sich die durchrotierten Schwaben von Trainer Sebastian Hoeneß nach einem Rückstand in ihrem 1000. Bundesliga-Heimspiel mit einem 1:1 (0:1) begnügen - und standen danach mit enttäuschten Gesichtern auf dem Rasen.
«Der Punkt tut uns unfassbar gut», sagte hingegen Werder-Torhüter Mio Backhaus, dessen Mannschaft einen sichtlichen Schub vom Derbysieg gegen den Hamburger SV mitgenommen hat. Drei Tage nach dem 2:1-Zittersieg in der Verlängerung des Pokal-Halbfinals gegen den SC Freiburg gerieten die Stuttgarter durch den Treffer von Jens Stage (18. Minute) in Rückstand. Joker Ermedin Demirovic glich in der zweiten Hälfte vor 60.000 Zuschauern aus (61.).
«Ich glaube, wir verpennen so ein bisschen die Anfangsphase», klagte der Stuttgarter Torschütze beim übertragenden Sender DAZN. «Ich glaube einfach, dass es am Ende zu wenig ist. Das tut schon weh heute. In dem Kampf, wo wir uns gerade befinden, da müssen wir jeden Dreier zu Hause holen.»