Nach der kniffligen Szene um das Foulspiel des Bremer Torwarts Michael Zetterer im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen SV Darmstadt 98 haben beide Trainer Verständnis für die Entscheidung des Schiedsrichters gezeigt. «Ich glaube, dass noch zwei Spieler tiefer stehen als "Zetti". Ich glaube, dass der Ball vom Tor weggeht, deshalb kann man (...) Gelb geben», sagte Werder-Coach Ole Werner nach dem 1:0 (0:0). Dennoch sei das Foul am Darmstädter Angreifer Isac Lidberg eine «unnötige Situation» gewesen.
«Ich glaube, so wie Ole sagt, gehe ich mit», sagte Darmstadts Trainer Florian Kohfeldt nach der Rückkehr an seine langjährige Wirkungsstätte. «Trotzdem hat er eine freie Schussbahn aufs Tor, muss man auch sagen. Und man muss vielleicht auch über die Höhe des Kontakts reden in dem Falle, wo er ihn trifft. Deshalb wahrscheinlich eine Grauzone, er hat so entschieden. Müssen wir so akzeptieren», meinte der frühere Bremer Trainer, der zum ersten Mal nach seinem Aus vor dreieinhalb Jahren wieder im Weserstadion war.