Wieder drei Gegentreffer und wieder kein Sieg. Eintracht Frankfurt läuft trotz eines Last-Minute-Ausgleichs bei Werder Bremen den eigenen Ansprüchen hinterher und wartet weiter auf den ersten Bundesligasieg im neuen Fußballjahr. Ansgar Knauff (90.+4) rettete den Hessen beim 3:3 (1:1) zum Rückrundenauftakt immerhin einen Punkt und zerstörte in der Nachspielzeit die Bremer Hoffnungen auf den ersten Sieg nach sechs Spielen.
Selbst das Premierentor von Winter-Zugang Jovan Milosevic konnte die Werder-Krise in der Bundesliga nicht beenden. Die defensiv anfälligen Hessen kassierten mal wieder drei Gegentreffer - wie zuletzt gegen Dortmund und Stuttgart.
Die Gastgeber hielten auch nach einem zweimaligen Rückstand durch die Gegentreffer von Arnaud Kalimuendo nach 50 Sekunden und Nnamdi Collins (56.) dagegen. Justin Njinmah (29.) und Jens Stage (78.) hatten jeweils ausgeglichen für die Gastgeber - und sahen nach Milosevics Tor schon wie die Sieger aus.
«Unfassbar, wenn man sich die letzten Wochen bei uns anguckt. Es fühlt sich wie eine Niederlage bei uns an, wie wir das Spiel aus der Hand geben. Bitterer gehts nicht», klagte Njinmah.