Die organisierten Fußball-Fans in Deutschland werten die Ergebnisse der Innenministerkonferenz als ihren Erfolg. «Wir nehmen zur Kenntnis, dass ein großer Teil der zwischenzeitlich geplanten und von uns kritisierten Maßnahmen nicht beschlossen wurde. Die bundesweiten Proteste haben gewirkt», sagte der Sprecher im Dachverband der Fanhilfen, Oliver Wiebe, nach dem Ende des dreitägigen Treffens in Bremen.
Zwar betonten die Innenminister der Länder, strikter gegen Gewalt in Fußballstadien vorgehen zu wollen und den Sachstandsbericht einer Bund-Länder-offenen Arbeitsgruppe «Fußball ohne Gewalt» in Bremen besonders intensiv diskutiert zu haben.
Aber zu den meisten Reizthemen, gegen die die Fans zuvor wochenlang vor und in den Stadien protestiert hatten, gab es bei der Innenministerkonferenz (IMK) keine Beschlüsse. Weder zu personalisierten Tickets, noch zu flächendeckenden Ausweiskontrollen, Gesichtserkennungen und einer KI-Überwachung.