Fast überall in Deutschland wird am Montagabend jemand sitzen und dem SC Paderborn im Relegations-Rückspiel die Daumen drücken. Markus Krösche in Frankfurt. Fabian Wohlgemuth in Stuttgart. Steffen Baumgart in Berlin. Oder Roger Schmidt in der Nähe von Düsseldorf. Das sind die vielen bekannten Trainer und Manager, die im Laufe der vergangenen Jahre in Paderborn groß wurden und dann irgendwann dort landeten, wo ihr Ex-Club jetzt hin will: in der Fußball-Bundesliga.
Noch ist die Relegation zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SCP nicht entschieden. Doch nach dem 0:0 im Hinspiel in der Volkswagen Arena sind die Paderborner Chancen größer, als das vorher von vielen erwartet worden war. Am Pfingstmontag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) kann der Club im eigenen Stadion zum dritten Mal nach 2014 und 2019 in die erste Liga aufsteigen.
«Unsere Ausgangslage hat sich verbessert. Jetzt haben wir ein Endspiel. Das haben wir uns erarbeitet», sagte Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange nach dem Spiel in Wolfsburg. Der 38-Jährige kam erst vor dieser Saison vom SC Verl nach Paderborn, weil auch sein Vorgänger mal wieder von einem Bundesliga-Club abgeworben wurde: Benjamin Weber arbeitet jetzt für den FC Augsburg.