Hamburgs Olympia-Konkurrenten München und «KölnRheinRuhr» haben schon einmal vorgelegt. Bei Referenden sprachen sich etwa zwei Drittel der Menschen dort für die Ausrichtung des Ringe-Spektakels 2036, 2040 oder 2044 aus. Auch die Bevölkerung von Kiel - möglicher Partner Hamburgs - hat sich für Spiele ausgesprochen. Berlin verzichtet auf eine Bürgerbefragung.
Am 31. Mai sind die Bewohnerinnen und Bewohner Hamburgs gefordert, ihre Stimme für oder gegen eine Kandidatur der Stadt abzugeben. Unterlagen für die Briefwahl wurden schon Ende April verschickt.
Seit Wochen werben die Hamburger Polit-Prominenz, bekannte Sportlerinnen und Sportler, der organisierte Sport, die Industrie und der Handel für eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele an Alster und Elbe. Doch auch die Olympia-Gegner mobilisieren. Was spricht für eine Hamburger Kandidatur, was dagegen?