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Nawrocki köpft Hannover 96 im Derby 1:0 – Club vorerst Dritter

Hannovers Spieler feiern nach dem Derbysieg gegen Braunschweig mit ihren Fans. / Foto: Swen Pförtner/dpa
Hannovers Spieler feiern nach dem Derbysieg gegen Braunschweig mit ihren Fans. / Foto: Swen Pförtner/dpa

Maik Nawrocki köpft Hannover im brisanten Derby gegen Eintracht Braunschweig zum 1:0. 42.000 Zuschauer, Hannover vorerst Dritter im Aufstiegsrennen.

Emotionale Derbys sind offenbar sein Ding. Schon im Dezember 2023 gewann Maik Nawrocki eins der bekanntesten Stadtduelle der Fußball-Welt: mit Celtic Glasgow gegen die Rangers (2:1). Für Hannover 96 köpfte der 25 Jahre alte Abwehrspieler am Freitagabend sogar das entscheidende 1:0 (1:0) gegen den verhassten Nachbarn Eintracht Braunschweig.

«Beides sind unfassbare Duelle. Ganz besondere Momente für einen Fußballer, die man gerne mitnimmt», sagte Nawrocki hinterher. «Das Spiel mit dem Tor heute wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.»

Hannover gegen Braunschweig ist eines der brisantesten Duelle, die es im deutschen Fußball gibt. 42.000 Fans sahen das Zweitliga-Derby am Freitagabend. 7000 Plätze im Stadion mussten aus Sicherheitsgründen freibleiben. «Zweimal in einer Saison das Derby zu gewinnen: Das gab es auch schon lange nicht mehr», sagte Nawrocki über das 3:0 im Hinspiel und das 1:0 fünf Monate später. «In Hannover sind heute alle sehr glücklich.»

Enges Aufstiegsrennen: Hannover jetzt gegen drei Rivalen

Mindestens genauso wichtig wie der Derbysieg: Im engen Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga sprang Hannover zumindest vorerst auf Platz drei.

Die beiden vorangegangenen Heimspiele gegen Dynamo Dresden (0:0) und Greuther Fürth (1:2) hatten den ambitionierten Club wichtige Punkte gekostet. Das späte 2:2 gegen Schalke und das 1:0 gegen Braunschweig waren nun aber «unfassbar wichtig für die Tabelle», sagte der in Bremen geborene und bei Werder ausgebildete Nawrocki. «So ein Spiel gibt Rückenwind für die nächsten Spiele. Wir haben jetzt drei Brocken vor uns.»

SV Elversberg, Darmstadt 98, SC Paderborn: Die nächsten drei Gegner der 96er sind allesamt direkte Konkurrenten um einen der Aufstiegsplätze. «Wir bleiben oben dabei. Es ist oben wirklich sehr eng», sagte Trainer Christian Titz.

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