Trainer Frank Schmidt hat die Mannschaft des 1. FC Heidenheim nach ihrem verkorksten Bundesliga-Auftakt erstaunlich scharf kritisiert. Man müsse sich «ganz schnell komplett drehen», sagte der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer nach der 1:3 (1:1)-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg. Dass er das schon am ersten Spieltag sagen müsse, überrasche ihn selbst. Es sei aber die Wahrheit und die müsse man aussprechen, meinte Schmidt.
Man habe für «Aufbruchstimmung» sorgen wollen, sagte der Coach. Stattdessen herrsche nach der Partie am Samstag erst mal «Ernüchterung». Die Niederlage sei «hochverdient» gewesen, meinte Schmidt. Kein Spieler sei «annähernd ans Leistungsmaximum gekommen». Bei den Gegentoren hätten sie «Spalier gestanden». Ein paar lichte Momente von Leonardo Scienza, der in der 29. Minute per Freistoß den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt hatte, würden nicht reichen. «So können wir nicht in der Bundesliga spielen.»