Die 3:4-Niederlage beim VfL Wolfsburg hat beim FSV Mainz 05 gleich doppelt für Ärger gesorgt. Zum einen fiel das entscheidende Wolfsburger Tor erst in der vierten Minute der Nachspielzeit. Zum anderen räumte der Deutsche Fußball-Bund am Tag danach ein, dass trotz eines langen VAR-Checks nach dem Kopfballtreffer von Jonas Wind nicht zweifelsfrei überprüft werden konnte, ob der Däne dabei im Abseits stand oder nicht.
«Aufgrund des dichten Knäuels an Mainzer Abwehrspielern, die sich teilweise gegenseitig verdeckten, ließ sich bei den zur Verfügung stehenden Kameraperspektiven keine kalibrierte Linie ziehen, die zweifelsfrei nachgewiesen hätte, dass sich wirklich kein relevantes Körperteil eines Mainzers näher an der Torlinie befand als Winds Fußspitze», sagte Alex Feuerherdt, Kommunikationschef der DFB Schiedsrichter GmbH, dem «Kicker».