Paul Simonis war sauer. Richtig sauer. Und der 40 Jahre alte Niederländer mochte nichts schönreden nach dem völlig verdienten 1:3 des VfL Wolfsburg beim FC Augsburg. Nein, der Trainer sprach Klartext nach der dritten Niederlage in Serie und nur fünf Punkten aus den ersten sechs Partien in der Fußball-Bundesliga. Der VfL steckt im unteren Drittel der Tabelle fest.
«Das war unser schlechtestes Spiel bis jetzt. Ich hatte das Gefühl, wir sind auf einem guten Weg zusammen. Aber heute war nur eine Mannschaft auf dem Platz, die gewinnen wollte, das war Augsburg», sagte Simonis.
Was den neuen VfL-Coach massiv störte, waren neben unsauberen Aktionen in Ballbesitz die fehlenden Basis-Tugenden. «An Energie und Intensität sollte es niemals fehlen auf dem Platz», lautete sein Vorwurf an seine Profis.