Seit 25 Jahren managt Sascha Greber das Tischtennis-Team von Werder Bremen. Aber so etwas hatte er vorher noch nicht erlebt. Den Internetvorverkauf für das Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken musste er nach einer halben Stunde abbrechen. Die Ticketanfragen kamen aus Shanghai, aus Peking, London oder Cambridge.
Chinesische Fans sind heiß auf die deutsche Bundesliga, seit der Champions-League-Gewinner Saarbrücken vor dieser Saison den Olympiasieger und langjährigen Weltranglisten-Ersten Fan Zhendong verpflichtet hat. Zu Hunderten füllen sie Hallen, die vorher nur selten ausverkauft waren.
Und es sind längst nicht nur Tischtennis-Begeisterte, die schon in Europa arbeiten und leben. Viele von ihnen kommen aus China selbst - und zahlen für eine mehrere tausend Kilometer lange Anreise auch umgerechnet mehrere tausend Euro.