Dieter Hecking sieht sich als Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nicht als «Feuerwehrmann». Er habe viele Vereine genau in solchen Situationen übernommen «und habe sie dann meistens stabilisiert bekommen und auch gerettet. Und habe dann was aufgebaut», sagte der 61-Jährige bei «Bild Live».
Hecking ist seit dem 8. März wieder Trainer in Wolfsburg. Er trat die Nachfolge von Daniel Bauer bei dem Tabellenvorletzten an. Unter Hecking hatte der VfL 2015 den DFB-Pokal gewonnen. Jetzt soll er die Mannschaft vor dem Abstieg nach 29 Jahren Erstklassigkeit bewahren.
Aus den ersten beiden Spielen mit Hecking an der Seitenlinie bei der TSG 1899 Hoffenheim (1:1) und gegen Werder Bremen (0:1) holten die Wolfsburger nur einen Punkt. Sieben Spieltage vor dem Saisonende haben die Niedersachsen (21 Punkte) drei Zähler Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz und fünf Punkte auf den sicheren Platz 15.