Die wichtigste Personalie nach dem Abstieg des FC St. Pauli entscheidet sich womöglich schneller als gedacht. Schon am Montag könnte in einer Medienrunde verkündet werden, ob und wie es mit Trainer Alexander Blessin nach dem vorerst letzten Auftritt auf der Bühne Fußball-Bundesliga weitergeht.
Unmittelbar nach dem schmerzhaften 1:3 gegen den VfL Wolfsburg wollte oder konnte der 52-Jährige nicht über seine persönliche Zukunft reden. «Letztendlich ist es, glaube ich, heute absolut nicht der richtige Zeitpunkt dafür, weil es einfach verdammt weh tut», sagte Blessin. «Da wird man sich jetzt auch in den nächsten Tagen, wenn wir das jetzt alle ein bisschen sacken lassen, dann auch wieder zusammensetzen und dann auch wieder Lösungen finden.» Der Trainer wirkte erschöpft, niedergeschlagen und nachdenklich.