Kölns Trainer Lukas Kwasniok brachte die Erfolgsformel des Aufsteigers beim glücklichen 1:1 (0:1) bei Werder Bremen auf den Punkt. «Aber wir haben ja noch Saïd», erklärte Kwasniok, warum es für die Rheinländer nach einer insgesamt eher schwächeren Leistung noch zu einem glücklichen Punkt an der Weser gereicht hatte: Weil Saïd El Mala in der Nachspielzeit durch eine letzte Energieleistung zum Ausgleich getroffen hatte.
Ohne ihren 19 Jahre alten Jungstar hätten die Kölner im Weserstadion komplett auf verlorenem Posten gestanden. Der Wirbelwind war an allen gefährlichen Aktionen beteiligt und erlebte zudem ein Novum: Erstmals in seiner Karriere stand er ein komplettes Bundesligaspiel auf dem Platz.
«Es ist eine wichtige Erkenntnis, dass er 90 Minuten spielen kann», sagte Kwasniok. «Dass Saïd den Unterschied machen kann, ist ja nun allseits bekannt. Wichtig ist, dass er den Willen hat, sich zu verbessern. Und das hat er.»