Die Deutsche Fußball Liga hat zum Auftakt der Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht um Polizeikosten die Sicherheit bei Spielen hervorgehoben. «Fakt ist, die Bundesligisten investieren signifikant in präventive Maßnahmen», sagte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz am Donnerstag in Karlsruhe. «Fakt ist auch, dass das Stadionerlebnis in Deutschland sehr sicher ist. Und das bei bis zu 20 Millionen Zuschauern pro Jahr.»
Das Bundesverfassungsgericht beschäftigt sich mit der Frage, ob der DFL Polizeikosten für Hochrisikospiele, bei denen besonders mit Auseinandersetzungen zwischen den Fan-Lagern gerechnet wird, in Rechnung gestellt werden dürfen. Mit einer Verfassungsbeschwerde richtet sich die Dachorganisation der 1. und 2. Bundesliga gegen eine Regelung aus Bremen, nach der die Stadt bei bestimmten Großveranstaltungen von den Veranstaltern Gebühren für größeren Polizeiaufwand erheben kann. Aus Sicht der DFL ist die 2014 geschaffene Regelung verfassungswidrig und nichtig. Ein Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet.