DFB-Frauen mit Riesenrespekt vor Asienmeister Japan
Bundestrainer Christian Wück erwartet im nächsten Härtetest der deutschen Fußballerinnen gegen Japan «eine absolute Topmannschaft auf der Welt». «Die Japanerinnen sind am Ball mit Sicherheit eine der stärksten Mannschaften neben Spanien. Die werden uns schön fordern in der Arbeit gegen den Ball. Da bin ich gespannt, wie wir uns auf dem Platz verhalten werden», sagte 53-Jährige bei der Abschlusspressekonferenz vor dem Länderspiel gegen den Asienmeister am Dienstag (17:45 Uhr/ARD) in Bremen. Auch Außenverteidigerin Franziska Kett vom FC Bayern rechnet mit einem «unfassbar starken Gegner». Die DFB-Frauen treffen vier Tage nach dem 4:2-Sieg gegen Australien auf eine «komplett andere Spielweise», so Wück. Ihm geht es vor allem darum, dass sich seine Auswahl weiter für die WM im kommenden Sommer in Brasilien einspielt. Da werde «auf einem vollkommen anderen Niveau gespielt werden als hier in Europa», warnte Wück. Unklar ist, ob Ena Mahmutovic erneut zwischen den Pfosten steht. Die 22-Jährige vom FC Bayer vertrat in Karlsruhe die pausierende Stammtorhüterin Ann-Katrin Berger von Gotham FC. Weitere Torfrauen im Kader sind Stina Johannes vom VfL Wolfsburg und Laura Dick von der TSG Hoffenheim. «Ich möchte dieses Mal die Frage offen lassen. Es wird auf jeden Fall jemand im Tor stehen», sagte Wück mit einem Lächeln. Weiter werden unter anderem Kapitänin Giulia Gwinn sowie die Angreiferinnen Lea Schüller, Vivien Endemann und Larissa Mühlhaus fehlen. Im Sturmzentrum könnte wieder Melissa Kössler vom US-Club Denver Summit FC auflaufen, die gegen die Matildas zwei Tore erzielte. Zudem rückte Offensivspielerin Shekiera Martinez von Tottenham Hotspur in den Kader nach. Gegen Japan mit Münchens Toptalent Momoko Tanikawa gab es bisher in 14 Aufeinandertreffen nur eine Niederlage, die aber besonders bitter war: 2011 schieden die Deutschen bei der Heim-WM gegen den späteren Weltmeister im Viertelfinale mit 0:1 nach Verlängerung aus. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten«Komplett andere Spielweise» als Australien
Darf Ena Mahmutovic erneut ran?
Bittere Erinnerungen an die Heim-WM 2011