Ein Sportdirektor, der eigentlich immer Trainer bleiben wollte. Und ein Trainer, der 11 von 13 Berufsjahren beim FC St. Pauli verbracht hat: Diese Kombination hat den VfL Osnabrück wieder zu einem Aufstiegskandidaten in der 3. Fußball-Liga geformt.
Nach zwei harten Jahren mit Zweitliga-Abstieg und Drittliga-Abstiegskampf reist das Team von Trainer Timo Schultz und Sportdirektor Joe Enochs jetzt als Tabellendritter zum Spitzenspiel beim FC Hansa Rostock (Samstag, 14.00 Uhr/NDR und MagentaSport).
«Sie haben zig Spieler in ihren Reihen, die schon in der ersten oder zweiten Liga gespielt haben. Was das angeht, sind sie sicherlich das Nonplusultra in der Liga», sagte Schultz über den FC Hansa. «Trotzdem haben wir jetzt schon drei Punkte Vorsprung. Und die Rostocker wissen auch: Wenn sie gegen uns verlieren, sind es sechs. Das ist dann schon mal eine Ansage!»