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Eintracht Braunschweig verliert 2:3 bei Arminia Bielefeld – Abstiegskampf verschärft sich

Muss weiter mit seiner Mannschaft bangen: Eintracht Braunschweigs Cheftrainer Heiner Backhaus. / Foto: Friso Gentsch/dpa
Muss weiter mit seiner Mannschaft bangen: Eintracht Braunschweigs Cheftrainer Heiner Backhaus. / Foto: Friso Gentsch/dpa

Das Zittern um den Klassenverbleib geht für Eintracht Braunschweig weiter. Der Befreiungsschlag wird beim 2:3 in Bielefeld verpasst. Dabei sah es zwischenzeitlich gut aus.

Eintracht Braunschweig hat im Kampf um den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga einen Dämpfer hinnehmen müssen. Trotz zwischenzeitlichem 2:1 verlor das Team von Cheftrainer Heiner Backhaus bei Arminia Bielefeld noch mit 2:3 (2:2). 

«Das ist bitter», sagte Eintracht-Verteidiger Lukas Frenkert im TV-Sender Sky. «Aber man sieht natürlich wieder, wie eng diese Liga ist und dass man jede Woche eben jeden schlagen kann, aber halt auch gegen jeden verlieren kann.» 

Traumtor von Frenkert nutzt nichts

Der Bielefelder Roberts Uldrikis (1. Minute) hatte schon früh für die Gastgeber getroffen. Vor 26.750 Zuschauern drehten Sidi Sané (8.) und Frenkert (23.) mit einem Traumtor aus fast 30 Metern die Partie für die Braunschweiger. Marius Wörl (31.) glich noch vor der Pause für die Arminia aus, ehe Uldrikis (54.) nach dem Seitenwechsel mit seinem zweiten Treffer den Sieg für die ebenfalls abstiegsbedrohten Ostwestfalen perfekt machte.

Durch die Niederlage rutschten die Niedersachsen auf Platz 14 ab und sind nur noch zwei Zähler vom Abstiegsrelegationsplatz mit Preußen Münster entfernt. Die Arminen sind mit Braunschweig punktgleich, liegen aber aufgrund der besseren Tordifferenz auf dem elften Rang.  

Arminia mit Blitzstart 

Die Bielefelder erwischten einen optimalen Start: Nach rund 30 Sekunden spielte Jannik Rochelt eine Hacken-Flanke auf Uldriks, dessen eigentlich unplatzierter Schuss durch einen Patzer von Keeper Ron-Thorben Hoffmann im Tor landete. Doch Braunschweig schlug zurück. Sané traf nach einer Flanke von Johan Gomez per Kopf mit der ersten Chance zum Ausgleich. 

Auf der Bielefelder Alm übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle, doch ein unhaltbarer Fernschuss von Frenkert brachte die Gäste in Führung. Die Ostwestfalen blieben jedoch dran: Wörl sorgte noch vor der Halbzeit mit einem sehenswerten Schlenzer für das 2:2. 

Viel Braunschweiger bemühen ohne Ertrag

Nach dem Seitenwechsel sprang Uldrikis nach einer Ecke am höchsten und sorgte mit seinem Tor für die Entscheidung. Die Braunschweiger bemühten sich, hatten in der letzten halben Stunde mehr Spielanteile. Klare Chancen erspielten sie sich nicht mehr. 

«Ich glaube, wir sollten uns jetzt nicht zu lange mit der Thematik heute aufhalten, sondern schnell wieder nach vorne gucken, weil in sechs Tagen Darmstadt kommt», meinte Frenkert. In Darmstadt 98 kommt am Samstag (13.00 Uhr/Sky) der neue Tabellenführer.

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