Für Basketball-Weltmeister Dennis Schröder ist der nächste Wechsel in seiner 14-jährigen NBA-Karriere keine große Sache mehr. «Die Medien machen es schlimmer, als es ist», sagte der deutsche Auswahlkapitän der «Braunschweiger Zeitung». «Die Teams bezahlen alles für uns, wir leben genauso weiter, wie wir vorher auch gelebt haben. Die Kinder machen Homeschooling, unsere Familie kommt zwei- bis dreimal im Jahr zu Besuch - es ändert sich nichts.»
Schröder, der seit 2013 in der besten Basketball-Liga der Welt spielt, wird nach nur einem halben Jahr von den Cleveland Cavaliers zu den Charlotte Hornets getradet. Bereits am Freitag hatten Medien über den Wechsel berichtet. Es ist die zwölfte Station in der NBA für den 32 Jahre alten Point Guard.
«Ich wusste es schon seit einem Monat. Ich glaube, es ist für mich sportlich die bessere Situation», sagte der Europameister. Zwar sei der erneute Umzug für seine drei Kinder «vielleicht nicht optimal. Aber ich glaube, für mich ist es gut, weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele.»