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Braunschweig vor Abstieg: Vechta stellt BBL-Rekord auf

Ein Korberfolg in der Basketball-Bundesliga. / Foto: Christoph Soeder/dpa
Ein Korberfolg in der Basketball-Bundesliga. / Foto: Christoph Soeder/dpa

Rasta Vechta hat den niedersächsischen Rivalen Braunschweig ein weiteres Stück Richtung Abstieg gebracht - und dabei auch ein Spiel für die Geschichtsbücher hingelegt.

Rasta Vechta hat in der Basketball-Bundesliga für Aufsehen gesorgt. Der 120:98 (75:50)-Sieg gegen den Tabellenletzten Löwen Braunschweig machte nicht nur den Abstieg des niedersächsischen Rivalen wieder ein großes Stück wahrscheinlicher. Rasta stellte am Freitagabend in eigener Halle auch gleich zwei BBL-Rekorde auf.

44 Punkte im zweiten Viertel und 75 Punkte in der ersten Halbzeit sind laut Internetseite der Basketball-Bundesliga zwei Bestmarken, die zuvor noch kein anderes Team erreicht hatte.

«Die Jungs machen einen hervorragenden Job», sagte Vechtas Trainer Christian Held. «Wenn man so hochprozentig trifft, dann gehe ich nicht davon aus, dass der Gegner alles falsch gemacht hat, sondern dass wir viel richtig gemacht haben.»

Braunschweig-Trainer: «Waren furchtbar»

Nach dem 16. Sieg im 31. Saisonspiel hat Rasta weiterhin die Chance auf die direkte Playoff-Teilnahme. Die Braunschweiger dagegen müssen vor den letzten drei Saisonspielen gegen Ludwigsburg, Oldenburg und Chemnitz mindestens vier Punkte auf ihren Rivalen Science City Jena aufholen und gleichzeitig hoffen, dass der Tabellen-16. seine Spiele verliert.

Für den Tabellenletzten war Vechtas Rekord-Halbzeit eine «extrem frustrierende» Erfahrung, wie der Spieler Benjamin Schröder sagte. «Sowas habe ich noch nie gesehen.» Auch Trainer Ramón Díaz kritisierte: «Unsere Einstellung, unsere Körpersprache und unsere Energie waren in der ersten Halbzeit furchtbar. Wir haben überhaupt keine Verteidigung gespielt.»

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